Schneller - höher - breiter? Wenn Jugendliche illegale Substanzen konsumieren

Kiffen ist in. Speed ist in. Neue psychoaktive Substanzen (NPS) sind in.
Das zumindest sind aktuelle Erfahrungen von Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Fachkräften aus Jugendhilfe und Jugendarbeit, Mitarbeiter*innen in Flüchtlingsunterkünften und Anderer im Werra-Meißner-Kreis.

Das bestätigen scheinbar auch die Zahlen der BZgA und der deutschen Drogenbeobachtungstelle – zumindest bei männlichen Jugendlichen nimmt der Cannabiskonsum gegenwärtig wieder zu. Die Erfahrung mit Cannabiskonsum ist auch in der Gruppe mit osteuropäischem Migrationshintergrund und außerhalb Europas oder Asiens gegenüber dem anderer Länder erhöht.

Der Konsum legaler und illegaler Substanzen stellt eines der zentralen Themen im Umgang mit Jugendlichen dar und wird begleitet von einer Menge an Mythen, Halbwissen, Vorurteilen und Fehlinformationen.

Eltern und Fachkräfte sind unsicher, wie sie Jugendliche zum Konsum von illegalen Drogen ansprechen und welche Maßnahmen sie einleiten können.

Ziel ist daher eine „nüchterne“ Auseinandersetzung mit jugendlichem Substanzkonsum.

Die Teilnehmer der Veranstaltung sollen miteinander ins Gespräch kommen, unterschiedliche Haltungen reflektieren, Informationen zu Konsum und problematischem Konsum sowie Tipps für eine gelingende Kommunikation erhalten.
Wir laden Fachkräfte aus den Bereichen Schule, Sucht- und Drogenhilfe, Gesundheitswesen, Kirche, Jugendhilfe, Jugendarbeit und Mitarbeiter*innen in Flüchtlingseinrichtungen sowie Polizei und Justiz ein.

MONTAG, 24.9.2018 -
14.00 – 19.00 Uhr

Aula der Anne-Frank-Schule Eschwege, Fliederweg 3

Wir konnten zwei kompetente Referenten gewinnen:

Dr. Bernd Werse, Leiter des sozialwissenschaftlichen Forschungsbüros „Centre for Drug Research“ der Goethe Uni Frankfurt. Themenschwerpunkte u.a.: Drogentrends unter Jugendlichen, Drogenkleinhandel, neue psychoaktive Substanzen.  Mitherausgeber des Alternativen Drogen- und Suchtberichts und der Frankfurter MoSyD-Studie (Drogenkonsum bei Frankfurter Jugendlichen)

Dirk Grimm, Sozialpädagoge (MA) Projektpromoter für das Projekt Mindzone München (www.mindzone.info). Seit 2016 Vorstandsmitglied im Sonics – Safer Nightlife Bundesverband. Freier Mitarbeiter bei Basis e.V – Frankfurt und Autor für die Seite „Legal-Highs-Inhaltsstoffe“.

Veranstalter:
Fachstelle für Suchthilfe und Prävention Diakonisches Werk Werra-Meißner

In Kooperation mit der Jugendförderung des Werra-Meißner-Kreises, der Stadt Eschwege und der WIR-Koordinatorin – Stabsstelle Migration

Keine Tagungsgebühr

Anmeldung per Mail suchtpraevention@t-online.de
Brief und Fax: 05651/76337