Familienfreizeit des Diakonischen Werkes

Vom 10. bis 13. Juli fand bereits zum zweiten Mal eine Familienfreizeit des Diakonischen Werkes statt. Organisiert wurde sie durch Rafaela Pax vom Quartiersmanagement Heuberg und Matthias Heintz von der Kirchlichen Allgemeinen Sozial- und Lebensberatung in Kooperation mit Pfarrer Joachim Meister von der Auferstehungsgemeinde und Rigobert Gaßmann von der Jugendarbeit der Stadt Eschwege. Dieses Angebot, richtete sich insbesondere an benachteiligte Familien vom Heuberg und bietet Möglichkeiten Anregungen für die eigene Gestaltung der Freizeit mit der Familie zu erhalten. Das Programm der Freizeit beschäftigte sich unter anderem mit Themen Gesundheit, Entspannung Bewegung und Natur. Darüber hinaus konnten die Teilnehmenden auch Tipps für die Erziehungsarbeit bekommen und Kontakte zwischen den beteiligten Einrichtungen sowie den teilnehmenden Familien knüpfen oder vertiefen.

6 Familien , 9 Erwachsene und 17 Kinder im Alter von 5 Monaten bis 13 Jahren,  mit ganz unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Hintergründen machten sich mit einem Betreuerteam am Di., den 10. Juli vom Stadtteilladen am Heuberg auf den Weg zum Haus der Jugend an den großen Steinen im idyllisch gelegenen Örtchen Reichenbach.

Auf Anhieb gab es in der Gruppe ein sehr gutes Klima und alle waren darauf bedacht sorgsam und rücksichtsvoll mit der gegebenen kulturellen Vielfalt in der Gruppe umzugehen. Verständigung war immer möglich, egal ob sprachlich oder mit Händen und Füßen. So entstand ein Klima, das getragen war vom Miteinander, aber auch der Möglichkeit des persönlichen Rückzugs und des Zur-Ruhe-Kommens, wenn einem danach war.

Den Kindern war schnell klar, dass in dieser wunderschönen und ausgesprochen kindgerechten Umgebung der Freizeiteinrichtung alle ausgelassen spielen, toben, sich quasi grenzenlos bewegen können. Eine Erfahrung, die in der heutigen Zeit für Kinder nicht mehr so selbstverständlich ist.

Ein reiches Angebot von Aktivitäten für Groß und Klein machten die Tage kurzweilig. Ausflüge in die unmittelbare Umgebung, eine geführte Waldexpedition, eine erlebnispädagogische Klettertour im angrenzenden Kletterpark, Malen und Basteln, spielerische Erfahrungen zum Thema „gesunde Ernährung“, aber auch Ruhephasen mit Musik und Vorleseeinheiten und ein gemeinsamer Grillabend füllten das abwechslungsreiche Programm. Für die Eltern gab es aber auch gezielte Angebote zur Entspannung, während ihre Kinder betreut wurden, sowie einen Informationsnachmittag zum Thema „Mütter- bzw. Eltern-Kind-Kuren“, zu dem Claudia Brill von der Mütterkurberatung des Diakonischen Werks ins Haus kam.

Am Ende stand beim Abschied allen Beteiligten ein Strahlen im Gesicht, alle waren sich einig: Das war schön, hat gutgetan und sollte unbedingt wieder angeboten werden. Einen nicht unwesentlichen Anteil an dieser so positiven Erfahrung hatte auch das freundliche und sehr hilfsbereite Personal  der Freizeiteinrichtung im Haus der Jugend.